Diagnose und Behandlung

Die Beschreibung des Unfallhergangs gibt dem Arzt erste Hinweise auf die Verletzungen. Eine eindeutige Diagnose bringt meist erst die Röntgenuntersuchung.

Je nach Art und Ort des Bruches wählt der Arzt die Behandlungsmethode aus. Früher wurden Brüche meist mit einem Gipsverband für längere Zeit ruhig gestellt. Heute werden die Knochenteile häufig mit Schrauben, Platten oder Nägeln und mit VACOped fixiert. Das hat den Vorteil, dass sich der verletzte Körperteil schneller wieder bewegen lässt.

Eine konservative Behandlung, also eine Behandlung ohne operativen Eingriff, ist nur zu empfehlen, wenn die Anatomie des Fußes nicht beeinträchtigt bzw. verändert ist. In diesem Fall wird nur VACOped (früher ein Gipsverband) angelegt. Die Schiene stellt den Fuß bzw. das Gelenk für die nächsten Wochen ruhig. Ist eine konservative Behandlung nicht möglich, muss ein operativer Eingriff vorgenommen werden. Im Anschluss an die Operation wird der Fuß ebenfalls mit VACOped ruhig gestellt. Ob mit oder ohne Operation - Sie selbst können einiges dafür tun, dass die Genesung zügig und erfolgreich verläuft.